SD-Card neu erstellen

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Postby gbhardy » Sat Sep 29, 2012 12:00 am

Nachdem ich jetzt mal Zeit hatte, das Elektor-Linuxboard in Betrieb zu nehmen und ich feststellen musste, das über das Terminal keine Verbindung zu Stande kommt, habe ich die Micro-SDCard mal im Kartenleser an meinen Linux-PC (Kubuntu 12.04) angeschlossen.
Der hat dann wegen ungültiger Partitionstabelle rumgezickt und Timeouts bei fdisk usw. produziert.
Beim Rein und Raus der mitgelieferten Micro-SDCard ist es dann passiert. Das Teil ist zerbrochen (Bin eigentlich nicht der Grobmotoriker).
Kein Problem: Neue Micro-SDCard besorgt und mittels Download 120180-12.zip bespielen. Dabei ist mir folgendes an der Anleitung "Elektor_Linux_Board - Build_New_SD_Card.txt" aufgefallen:
Das mkfs kann/muss man sich sparen, da es sehr verwirrend ist. Zumindest für einen Linuxerfahrenen.
Es verleitet zum (Neu)Erstellen einer Partition die man dann auch noch versucht mit dd zu bespielen.
Hintergrund: Fast alle Micro-SDCards sind mit einem FAT-Dateisystem vorformatiert und diese wird dann, wenn automatisch gemounted, als das Device identifiziert, das laut Anleitung zu verwenden ist.
Bei mir jedenfalls wird vom System statt /dev/mmcblk0 halt /dev/sde1 erkannt.
Durch die FAQ wurde dann klar, dass /dev/sde1 in /dev/mmcblk0p1 zu übersetzen ist, was bedeutet, das Image auf /dev/sde zu kopieren statt auf /dev/sde1.
Ein "sudo dd if=gnublin.img of=/dev/sde" (ohne den mkfs Voodoo ) zeigte dann auch den gewünschten Erfolg.
Daraus resultieren dann zwei Partitionen: /dev/sde1 mit dem root Dateisystem und /dev/sde2 vom Typ "BootIt".
Also Verbesserungsvorschlag für das "Readme": Das Ganze nochmal mit einem aktuellen Linux durchspielen und so Sachen wie "type '/dev/' and press TAB to see connected devices" korrigieren.

Gruss
Hartmut
gbhardy
 
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Postby der-trainer » Sat Sep 29, 2012 12:00 am

Hi Hartmut,

Ich verwende ueblicherweise so ein script um die SD card zu partitionieren und zu formatieren: http://www.sakoman.com/OMAP/a-script-for-partitioningformatting-a-bootable-sdmicrosd-card.html

Dann kann man bootloader, kernel, rootfs auf die dementsprechenden Partitionen kopieren und dem Kernel durch den boot loader sagen wo sich das rootfs befindet.

Um zu klonen verwende ich auch gerne ddrescue:

sudo ddrescue --force -v /dev/sdb /dev/sdc um einen USB stick auf einen anderen zu klonen. Das sollte auch mit .iso funktionieren.

Gruesze,

Robert
der-trainer
 
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