Probleme und Fragen beim Verbesserten Strahlungsmesser

Ideen, Hinweise, Erfahrungen beim Messen von Radioaktivität

Postby burkhard kainka » Thu Jan 05, 2012 12:00 am

Das sieht gut aus! Bei ca. 0,3 Imp/min liegt mit diesem Gerät die Nullrate, d.h. vor allem die Höhenstrahlung.

Jetzt müsste man irgendwelche interessanten Proben dranhalten. Uran-Mineralien, alte Leuchtfarbe, Uran-Glas, alter Petromax-Glühstrumpf, AM241-Stahler aus einem Ionisations-Rauchmelder, das sind die starken Strahler, die man finden könnte.

Was ich noch so gefunden habe: WT2o-Schutzgas-Schweißelektroden, Glühkathode einer Mikrowellen-Röhre, Kalium-Salz, Gipskarton-Platte, elektrisch eingesammelte Radon-Zerfallsprodukte aus der Luft. Hier steht mehr:

http://www.elektronik-labor.de/Projekte/Projekte.html
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Postby kami83 » Thu Jan 05, 2012 12:00 am

Okay super vielen Dank.

Das echt klasse nun mal spielen

Gruß kami
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Postby iuvenal » Sun Feb 05, 2012 12:00 am

Hallo liebe Bastler,

habe den verbesserten Strahlungsmesser nachgebaut. Der Counterteil funktioniert einwandrei. Probleme bereitet der Sensorteil.

Die Schaltung wurde auf Lochraster aufgebaut, und die Schaltung ist in einer Blechdose eingebaut. (Die Alufolienvariante habe ich auch hinter mir).
Es werden aber keine Signale registriert.
Am Oszilloskop sieht man lediglich ein Rauschen von ca. 5-10mV.
Gemessen wurde sowohl an dem Auskoppelkondensator laut Schaltplan als auch hinter dem FETdirekt.
Die Ausgangsspannung an sich liegt, wie im Artikel beschrieben, bei ca. 2,6 V.
Habe auch schon sicherheitshalber mal den FET, die BPW34 und den oAmp getauscht.
alternativ habe ich auch das Gammastrahlenmikrofon von B. Kainka nachgebaut, Ebenfalls ohne Erfolg.

PS: Zum Testen setzte ich WIG-Schweißnadeln ein. Laut meiner Zählrohrbastelei, welche derzeit am Counter hängt, strahlen diese kräftig.
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Postby anton » Fri Feb 10, 2012 12:00 am

Hallo, liebe Bastler,

seit ein paar Tagen habe ich den Strahlungsmesser zusammengebaut
und teste ihn seitdem auch. Die Ergebnisse sind leider sehr unter-
schiedlich.
Manchmal zählt er 2 Impulse innerhalb von 3 Minuten nach dem
Einschalten. Danach beschleunigt sich die Impulszählung bis zur
Dimension von einigen Hundert Impulsen pro Sekunde. Zuerst
dachte ich, daß irgendwo noch Licht einfällt und habe den Sensor
im Blechgehäuse auch außen zusätzlich abgedichtet. Es war das gleiche Egebnis.
Ein anderes Mal beginnt die Impulszählung und dauert ca. 1 min.
an, schaltet sich dann selbständig ab und beginnt von neuem.
Es war mir bisher noch nicht möglich, eine Nullmessung über
mehrere Stunden durchzuführen. Im Moment habe ich auch keine
Möglichkeit, den eingestellten Level 10 zu ändern.
Vielleicht liegt es auch daran.
Zu bemerken wäre noch, daß die rote LED bei einzelnen Impulsen
aufblitzt, aber auch ständig leuchtet, wenn kein Impuls angezeigt
wird.
Es wäre sehr schön, wenn mir dabei jemand zur Lösung des
Problems behilflich sein könnte.

Danke
Anton
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Postby burkhard kainka » Mon Feb 13, 2012 12:00 am

Zwei Vorschläge zur Fehlersuche:
Erstens sollte die Gleichspannung am Ausgang des Sensorverstärkers gemessen werden. Ist sie im passenden Bereich und konstant? Wenn sie langsam wegdriftet, würde das die Beobachtungen erklären. Das könnte dann an einer schwachen Batterie liegen oder an einem falsch herum eingebauten Elko.
Zweitens würde ich die Ausgangsspannung, also den Wechselanteil am Ausgang mit einem Oszi anschauen oder mit einem NF-Verstärker hörbar machen. Da sollte im Ruhezustand nur ein schwaches, gleichmäßiges Rauschen stehen, bei Gammstrahlen zusätzlich ein Knacken. Wenn da noch was anderes ist, hört man leicht wo es herkommen könnte. Einfalles Licht als Brummen, schlechte Lötstellen als Knistern oder Prasseln. Bei zu langer Zuleitung vom Vorverstärker kann auch etwas induktiv oder kapazitiv einstreuen, z.B. als Summen oder Rasseln zu hören. Dann kann man testen wo es herkommt: Lampen aus, andere Spannungsversorgung, Mehr Abstand zu Störquellen usw.
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Postby anton » Wed Feb 15, 2012 12:00 am

Danke für Ihre Antwort, Herr Kainka,

das mit der schwachen Batterie war zutreffend.
Nach dem Batteriewechsel ergab die Messung am Sensorausgang 2,64 V ohne Schwankungen , was eigentlich normal sein sollte.
Andere Messungen (z.B. mit Oszillator) kann ich nicht durchführen,
da ich derartige Geräte nicht besitze.
Daraufhin führte ich einen Sensortest(Nullmessung) durch, der aber nach mehr als 40 min. keine Reaktion zeigte.
Geeignetes Material zum Testen habe ich nicht.
Vieleicht muss doch der eingestellte Level 10 geändert werden.

Gruß Anton
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Postby anton » Thu Feb 16, 2012 12:00 am

Noch ein Hinweis, liebe Bastelfreunde,

da ich nach mehr als 40 min. keinen Impuls auf dem Display
sehen konnte, habe ich den Sensor aus dem Blechgehäuse
entfernt und wieder Aluminiumfolie für die Abschirmung verwendet.
Jetzt funktionierts.
Wahrscheinlich war das Blech der verwendeten Keksdose zu dick.
Die Werte liegen zwischen 0,3 und 0,6 Impulse/min.
Für den Festeinbau werde ich jetzt kein Blechgehäuse, sondern
eine etwas dickere Alufolie verwenden.
Es könnte die Folie der im Handel erhältlichen Kaffeepackungen
geeignet sein.

Anton
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Postby anton » Thu Feb 16, 2012 12:00 am

Noch ein Hinweis, liebe Bastelfreunde,

da ich nach mehr als 40 min. keinen Impuls auf dem Display
sehen konnte, habe ich den Sensor aus dem Blechgehäuse
entfernt und wieder Aluminiumfolie für die Abschirmung verwendet.
Jetzt funktionierts.
Wahrscheinlich war das Blech der verwendeten Keksdose zu dick.
Die Werte liegen zwischen 0,3 und 0,6 Impulse/min.
Für den Festeinbau werde ich jetzt kein Blechgehäuse, sondern
eine etwas dickere Alufolie verwenden.
Es könnte die Folie der im Handel erhältlichen Kaffeepackungen
geeignet sein.

Anton
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Postby anton » Thu Feb 16, 2012 12:00 am

Hallo Knoblauch,

das mit der Displaykontrasteinstellung habe ich mit Interesse
gelesen und möchte das auch so machen.
Nur weiß ich nicht, welche Kontakte am Display mit Pin 1, Pin 2
und Pin 3 bezeichnet werden.
Vielleicht kann mir dazu geholfen werden.
Danke im voraus.

Anton
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Postby knoblauch » Sat Feb 18, 2012 12:00 am

Hallo Anton,

das Problem ist, dass die Displays nicht immer dieselbe Pinbelegung haben...Auf jeden Fall kommt der Trimmer zwischen Betriebsspannung Vdd (+5V) und Vss (Masseanschluss). Pin 3 ist der Schleifer des Trimmers.

Viel Erfolg!
knoblauch
 
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