Kalibrierung

Ideen, Hinweise, Erfahrungen beim Messen von Radioaktivität

Postby burkhard kainka » Thu Oct 20, 2011 12:00 am

Eine Anfrage an Elektor:
Ich bitte Sie um die technische informationnen von Verbesserter
Strahlungsmesser (110538-71) Genauer gesagt, möchte ich die
Fehlertoleranz der Messung bzw. wie genau das Gerät die Alpha-/Beta-/Gamma messen kann. Abweichung beim Vergleich mit Profi Geräten bzw. Cs 137 Strahler?

Anntwort:
wir zeigen bisher nur Counts/Minute an. Eine Eichung im eigentlichen Sinne gibt es nicht. Das hängt auch stark davon ab, wie die Platine eingebaut und abgeschirmt wird. Für hoch genaue Messungen müsste man eine stabilisierte Spannung von z.B. 12 V verwenden und sich bei der Triggerschwelle festlegen. Die Ergebnisse dürften dann sehr gut reproduzierbar sein. Ich hoffe, dass einige der Anwender Vergleichsmessungen mit Profigeräten machen werden.
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Postby burkhard kainka » Wed Dec 07, 2011 12:00 am

Es gibt einen neuen Bericht zum Thema Strahlenmessung mit einem Geigerzähler. Der Autor, Georg Körnig, derzeit in Yokohama, hat sich bemüht, die Eichung in µSv/h umzusetzen. Interessant ist auch die Programmierung mit dem Visual Studio.

http://www.elektronik-labor.de/Projekte/Geigercounter2.html
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Postby domi314 » Sat Dec 10, 2011 12:00 am

Hallo,
Eine Ausführung ist auf der Französisch-Forum gezeigt. Der "Konservenfabrik" des Vorverstärkers (Schild und dunkel) und scheint eine entscheidende Kalibrierung spielen. Haben Sie Empfehlungen, um Probleme zu vermeiden? Zum Beispiel, wie Vermeidung des Effekts Mikrofon?

http://www.elektor.fr/forum/forum/forums-generaux/mon-circuit-ne-marche-pas-(encore)/detecteur-de-radiation.1996706.lynkx?pageStart=21#2024870
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Postby burkhard kainka » Mon Dec 12, 2011 12:00 am

Das Gehäuse aus Platinenmaterial schirmt die Strahlung mehr ab als eine dünne Alufolie. Starke Gammastrahlen kommen noch durch, Beta nicht mehr. Die natürliche Strahlung aus dem Weltall (Höhenstrahlung) bringt nur etwa einen Impuls in zwei oder drei Minuten. Diese Teilchen haben hohe Energie und sollten durchkommen.

Wenn ich andere Proben messe sind meist auch schwache Beta- und Gammastrahlen dabei. Dann ist es besser, die Probe mit in das Gehäuse zu legen. Oder es muss ein dünnes Fenster aus Alu oder aus Kupfer geben. Alu ist schwierig elektrisch leitend zu kontaktieren. Kupferfolie mit 35 µm ist gut geeignet, weil man sie am Rand anlöten kann.

Die Eichung in µSv/h ist sehr stark von der Abschirmung abhängig. Das ist nicht einfach. Das Gerät ist besser dafür geeignet, die Aktivität schwacher Strahler zu untersuchen. Z.B. die Kathode eines Magnetron aus einem Mikrowellen-Ofen.
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