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PostPosted: Sat Nov 13, 2010 12:00 am
by hasil
http://www.elektor.de/projekte/pcb-prototyper-(100619).1599802.lynkx

Hier ist sie nun endlich die Maschine die es alles Kann!!
Und das zum absoluten Schnäppchenpreis!!!!!!!!

PostPosted: Sun Nov 14, 2010 12:00 am
by loethonig
Beim Durchlesen des neuen Hefts, bekam ich fast einen hysterischen Lachkrampf. Nochmal werfe ich Elektor mein Geld nicht hinterher:
Profiler bestellt, per Vorkasse bezahlt, gefühlte 10 Jahre drauf gewartet um dann festzustellen, dass das Teil viel, aber nichts richtig kann. Erst nach einer weiteren Investition von rund 1K Euro und mit Unterstützung hier im Forum lief es dann.
Dann kam der Elektor Mikrokontroller-Kurs. Großspurige Ankündigung , dass umfangreiche Hardware enthalten sei. Bestellt, Vorkasse bezahlt. Dann war das Erweiterungsboard nicht mehr im Lieferumfang und beim Preis hatte man sich auch etwas verkalkuliert....
Als Masochist bestellte ich mir den hoffnungslos überteuerten Lötofen. Was ich mit dem Teil erlebte, habe ich an anderer Stelle schon geschildert.
Fast hätte mir den Wheelie bestellt. Zum Glück habe ich beim Surfen einen Bausatz zum halben Preis gefunden. Und er funktioniert!

Und jetzt der PCB-Prototyper. Vielleicht ein schönes Maschinchen. Aber lest mal genau im Heft! Da steht 3500 Eur INKL. Mwst. Auf der Elekor Bestellseite werden daraus 3500 Euro PLUS Mehrwertsteuer! Also 4165 Euro. Was soll das? Dazu noch die preiswerten 75 Euro Versandkosten, dafür, dass wie beim Lötofen, der Paketdienst für einen Bruchteil davon liefern könnte.
Ach ja, Colinbus bastelt das Teil wieder zusammen. Viel Spaß!

Nein, Elektor, diesmal nicht. Ich werde in Zukunft um eure "Sonderangebote" einen großen Bogen machen. Wenn ich Bastellösungen erst mit nicht unerheblichen zeit- / finanziellem Aufwand zu halbwegs arbeitsfähigen Maschinen umbauen muss, dann kaufe ich doch lieber gleich bei bekannt guten Herstellern.

Die gemachten Aussagen sind jederzeit beleg- und nachweisbar. Mir geht es hier nicht um Elektor-bashing. Elektor macht regelmäßig die gleichen Fehler: Falscher Preis, anderer (geringerer Lieferumfang), extreme Versandkosten, keine Reaktion zu hilfesuchenden Fragen (das übernehmen ja kostenlos die Forenteilnehmer), abmahnungsfähiger Onlinebestellvorgang..... In der zuständigen Redaktion herrscht offenbar eine gewisse Lernresistenz. Bei den Projekten, die exclusiv über den Elektorvertrieb laufen, scheint die simple Regel zu gelten: Nehme ein halbfertiges Produkt, preise es im Heft an, nimm den doppelten Preis von Marktpreis und lasse den Kunden zur Fehlerbehebung das Forum nutzen. Auch eine Strategie. ob die wohl aufgeht?

Ich bin auf die Berichte der ersten PCB-Prototyper-Nutzer gespannt, die hier im Forum auftauchen.

Grüße

loethonig

PostPosted: Sat Nov 27, 2010 12:00 am
by sudar
Ich bin auf die Berichte der ersten PCB-Prototyper-Nutzer gespannt, die hier im Forum auftauchen.

Die dann erzählen dass sie erst die Spindel umbauen, die Maschine versteifen und erst eine Software schreiben mussten
...Aber wer weiss vielleicht ist es ja diesmal besser....Hoffentlich


Gruss Lukacs

PS: Sorry für diesen bissigen Kommentar. Aber als ich die Maschine im Elektor Heft gesehen hatte, erlebte ich irgendwie ein Dejavue

PostPosted: Sat Nov 27, 2010 12:00 am
by olav
Hallo zusammen,
ich kann es gar nicht glauben, aber nach dem Profiler lässt sich Elektor doch tatsächlich auf ein weiteres Projekt mit Colinbus ein ... Unfassbar ...
Als ich den Bericht gelesen habe verspürte ich ein drängendes Gefühl spontan emotional zu kündigen ...

Gruß, Olav

PostPosted: Sun Nov 28, 2010 12:00 am
by karlheinz11
Ja zuverstehen ist es wohl aus Käufersicht nicht !!!
Aber anscheinend sind nicht genügend Elektorleser enttäuscht worden oder haben einfach das Projekt "Profiler" falsch verstanden aus Elektorsicht. Wirtschaftlich könnte man sich auch fragen was Colinbus wohl dafür an Elektor zahlt??

Ja es ist Unfassbar als Elektorkunde ein weiteren "Versuch" zulesen wo man doch mitbekommen hat wie schlecht die Fehler im Profiler seitens Colinbus angegangen wurden! Und der Austausch der Achsen wohl maßlos überteuert in betracht der gelieferten Ware.

Jeder kann Fehler machen es kommt jedoch darauf an wie damit verfahren wird!
Colinbus - nein Danke!
Elektor - fragt euch was ihr dort mit euren Lesern macht.

Karl-Heinz

PostPosted: Tue Nov 30, 2010 12:00 am
by torcida
hallo zusammen,
das ist der gipfel der frechheit.....für colinbus zu werben.

73 peter

PostPosted: Sat Jul 02, 2011 12:00 am
by exelektorleser
Ich habe mir im Dezember den PCB Prototyper bestellt und nach fast einem halben Jahr habe ich dann das Paket mit der Maschine bekommen und bin maßlos enttäuscht. Ich kann nur sagen, dass diese Maschine und BESONDERS DIE SOFTWARE mit Vorsicht zu genießen ist.

Je mehr ich mich mit dem Profiler und den Artikeln dazu beschäftige umso mehr scheint Colinbus aus den Problemen mit dem Profiler nichts gelernt zu haben.

Der Maschine liegt einfach nur ein Faltblatt bei, welches auf eine Downloadressource verweist. Es gibt keine Lizenz oder so. Das ist schonmal toll und war bei mir auch notwendig. Denn so konnte ich die Software auf drei(!) verschiedenen Rechnern installieren um dann festestellen zu müssen, dass auf jedem OS die beobachteten Fehler auftreten!
Getestet habe ich unter Win7 x64, WinXP x86 und WinXP x86 in einer VM. Der Win7-Rechner hat nen i5 und 4GB RAM ohne, dass irgendein bremsender Mist im Hintergrund läuft (AV-Software oder so).

Der Gravurkopf muss kalibriert werden: Dafür wird der Kopf mit dem Fräser bestückt und die Gravurtiefe auf fast null geschraubt. Dann lässt man mit der Funktion "Mill test line" eine 2cm lange Linie Fräsen und misst nach, ob die gewünschte Gravurbreite erreicht wurde. Dann stellt man die Gravurtiefe nach und wiederholt das ganze bis die Gravurbreite passt.

Trotzdem immer wieder dieser nette Fehler:

Beim 1. Versuch: Motor legt los, Kopf senkt sich, zieht die Line, der Motor bleibt an und die Kommunikation zur Maschine bricht ab.

Beim 2. Versuch: Motor legt nicht(!) los, Kopf senkt sich und ritz mit dem stehenden Fräser eine Linie. Dann bricht wieder die Kommunikation ab. Da hilft nur Maschine aus und wieder an, Software beenden und wieder starten.

Mittlerweile habe ich das ganze auch mit einem sauberen gut isolierten und geschirmten Marken-USB-Kabel ausprobiert -> geht jedesmal schief.

Und das ist nicht alles. Die Software hat ein Unterprogramm in dem die Fräser und Bohrer verwaltet werden. Dort hinterlegt man die Angaben zu den Fräsern/Bohrern die man hat und selektiert sie jeweils als "Favorite". Das Programm sucht dann für die Platine das jeweilige Stück aus. Wenn ich das Verwaltungsprogramm öffne, schließe und wieder öffne, dann stürzt die Software ab.

Und zu guter letzt und am gravierendsten: Wenn man mit dem Bedienpanel am Bildschirm die Maschine zu schnell manuell steuert, dann fährt sie an den Anschlag, will darüber hinaus fahren (die Antriebe fangen an zu kreischen) und die Kommunikation bricht ab, während als aktuelle Position "-133333mm" am Panel angezeigt wird. Wohlgemerkt kann die Maschine nicht auf negative Position fahren, da alle Koordinaten von der Home-position positiv gezählz werden.

Wer auch das Teil hat, möge bitte seine Erfahrungen damit ebenfalls mal mitteilen, das interessiert mich sehr. Ganz besonders wie es sein kann das Elektor schreibt, dass sie das Teil "nicht mehr aus dem Labor wegdenken" können.

Etwas exotische Teile:
Es heißt zwar, dass die Aufnahme für Standard 1/8" ist, aber auch hier steckt der Teufel im Detail. Es müssen Stichel mit Stop-Ring sein. Die Aufnahme ist nämlich so blöd, dass der Stichel darin komplett versenkt weden kann. Um diesen aber immer in der selben Höhe einlegen zu können, braucht es eben die Stichel mit Stop-Ring.
Der Tisch hat zwei Noppen zur Aufnahme der Platine und zur gleichzeitigen Befestigung dafür. Deren Abstand ist genau 210mm. Da man aber als gängige Platinengröße nur 200 oder 300 Seitenbreite braucht und der Tisch nicht mehr als 220mm aufnehmen kann, muss man entweder jedesmal zurechtschneiden oder Platinenzuschnitt bestellen. Witzigerweise ist das Bild von der Elektorseite auf http://www.elektor.de/Uploads/2010/11/modelboard.jpg eines, das zeigt dass diese Befestigungsnasen zusammengeschoben wurden, so dass eine 200mm-Platine draufpasst.

Netterweise darf man sich bei Colinbus aber für schläppische 320€(netto) einen Minimalsatz Stichel und 10 zurechtgebohrte Boards bestellen.Wer nur 10 Platinen+Tape+Unterlage haben möchte, kann dass schon für 140EUR(netto) bestellen.

Irgendwie kriegt man das alles auch so hin, aber nervig ist es trotzdem.

Also:
Ich hoffe mal dass das alles nur SW-Probleme sind, wobei mich besonders wundert, warum die Steuerungsplatine an den Anschlägen nicht abschaltet. Die Steuerungsplatine ist aber wohl für FW-Updates vorbereitet und hat einen entsprechenden Taster.

Vielleicht wird das ja mal noch was, aber aktuell kann ich noch nicht einmal eine Aussage an Hand einer Testplatine treffen. z.B. über Genauigkeit und Qualität der Platinen.

Mein Hauptargument für die Maschine war die SMD-Fähigkeit und die 3D-Option. Bezugsmöglichkeiten für diese beworbene 3D-Option sind mir aber nicht bekannt. Und solange der PCB-Teil nicht geht, geb ich sicherlich nicht noch mehr für eine 3D-SW aus, bei der ein preAlpha-Stadium zu erwarten ist.

Wenns mal was wird, werde ich gerne hier darüber berichten, aber aktuell sieht es ziemlich mau aus.

PostPosted: Fri May 04, 2012 12:00 am
by haniball_elektor
Hallo Liebe Entwickler

Ich möchte wieder mal das Thema PCP-Prototyper aufgreifen um
1. Meinem Ärger über die Maschine etwas aus zu lassen
und
2. Abzutasten ob jemand mit der Maschine zufrieden ist.

Ein halbes Jahr nach Bestellung und Bezahlung der Maschine wurde mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Maschine nun langsam produziert werden kann. Dass die bei meiner Bestellung noch nicht mal fertig entwickelt war, hat Elektor und Colimbus verheimlicht.

Trotzdem schlug mein Entwicklerherz höher, als ich die Maschine auspacken durfte.
Da mein Layout-Programm (Ranger) nicht fähig ist, die Daten so darzustellen, dass die Maschine etwas damit anfangen kann, habe ich mich an die Musterdatei gewagt, die mit der Software geliefert wird.

Die Maschine hat alles wunderbar begonnen, alle Fräsungen und Bohrungen waren verblüffend gut, bis mitten im Programm einen unerklärlichen Versatz kam. Jedes mal an einer anderen Stelle.
Ich habe darauf hin mit Colimbus x-mal hin und her geschrieben. Es gab ein SW-Update nach dem anderen. Leider hatte keines Besserung gebracht.

Auf einmal war auf Seite von Colibus Stille. Keine Reaktion auf meine Mails mehr. Auch bei Elektor lief ich an eine Wand und habe nie eine Antwort gekriet.

Ich stehe nun da mit einer total unbrauchbaren Maschine, die ausser Geld nur Zeit gekostet hat...

Wenn jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, oder eine Maschine hat, die reibungslos läuft, wäre ich froh, davon zu hören.

PostPosted: Fri May 04, 2012 12:00 am
by boeingbrown
Dear Hannibal (sorry don't know your name),

Sorry for writing English. My German language is not updated since secondary school.

I had and have exactly the same problem with my Profiler mill.

When milling a normal file (code checked) the mill suddenly jumped forward suddenly and damaged the object. Not very frequent, but much too frequent !

This could not be explained by losing a few steps: it's forward and it's a BIG leap.

In 2011 december I figured out where the problem was. I could isolate a piece of normal (!) code and there it was reproducible in that piece (that's really mostly not the case, see below).

It turned out that there was in the (normal) G-code a sudden change in speed which (although allowed) could not sufficiently be modified and compensated by the combination of software and/or (3D) controller on the board. My name for it is the "acceleration and descelleration engine".

A few software changes modified it (may be..) a little bit but did not solve the problem.

I could handle it and continue operating by editting the G-code by hand, modifying the sudden speed changes. After that I could mill normally but neverheless with a NON-normal situation).

Nevertheless, yesterday I had also during 2D milling an enormous jump: 8,5 cm, (not mm) and could just save my machine from damage. In the past I had this also several (!) times. I have no idea if this jumping in 2D has the same nature as the problem in 3D. By milling again the piece of code yesterday it was not reproducable, which makes it rather difficult alas.

My feeling is, that it happens when milling rather "long" files (this one was 1,9 Mb). Never seen it during short pieces.

What I momentarily try is, to split the parts of the file in smaller sub-pieces and mill them. Reset from time to time.

My feeling/knowledge is, that they are working on it.

Not answering mails with serious problems is very incorrect ! This behaviour is reported over ALL the forums.

Hessel Oosten

PostPosted: Sun May 06, 2012 12:00 am
by exelektorleser
In kürze sei gesagt:
- Ich habe das Ding tatsächlich in einen halbwegs lauffähigen Zustand bekommen. Aber es kostet Zeit, Nerven und Geld.
- Sie ist absolut nicht empfehlenswert!
- Ich scheine nochmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein, denn andere Forenbeiträge lassen auf wesentlich miesere Auslieferungszustände der Maschine schließen
(Und ich meine damit nur solche Beiträge die seriös und ordentlich verfasst wurden und z.T. auch bebildert sind. Man muss nur noch zusätzlich unter der PCBBox suchen)
- Auch bei mir weigert sich der anfangs schleimig freundliche Support auch nur auf die Mails zu antworten.
- Wenn ich dort anrufe ist auch irgendwie gerade der "native speaker" nicht im Haus. Und wenn ich dann Vorschlage das ganze in Englisch durchzugehen, ist auch die dafür verantwortliche Person grad nicht da.

Ich weiß mittlerweile auch nicht mehr alles, was ich angestellt habe und rumprobiert habe, aber das lässt sich am besten telefonisch oder sogar vor Ort lösen.

Beruflich bedingt pendle ich gerade in einem Streifen in Deutschland, der von Frankfurt/Wiesbaden/Mainz bis Ingolstadt/München/Nürnberg/Regensburg reicht.

Daher mein Vorschlag:
Wer den PCB-Prototyper jetzt an der Backe hat möge sich über die Forum-Mailfunktion an mich wenden.
Ich packe mal die Werkzeuge ein, die bei mir funktionieren und wir versuchen uns gemeinsam vor Ort.
Wichtig wäre dann alles gut zu protokollieren und zusammenzuschreiben, damit andere auch etwas davon haben.