Monitor-Ansteuerung mit PC-Tastatur

Forum zum ELEKTOR-FPGA-Projekt

Postby Guest » Thu May 31, 2007 12:00 am

Hallo, da ich ein Neuling auf dem Gebiet bin, möchte ich gerne wissen, ob es sehr schwierig ist eine Monitor- Ansteuerung mit PC-Tastatur mit FPGA zu realisieren.

Folgendes habe ich vor:
- Textausgabe zweizeilig
- Text sollte auf dem Bildschirm nach der Eingabe
durchlaufen
- Sonderfunktionen, z.B. "F1" betätigen => Ausgabe des
vorprogrammierten Textes

Vielleicht weiß jemand ob es irgendwelche grundsätzliche Problemme in dieser Richtung gibt?!

Für jede helfende Antwort im Voraus vielen Dank!
Guest
 

Postby avg » Thu May 31, 2007 12:00 am

Hallo,

ist nicht besonders schwierig. Aber einige VHDL / Verilog, FPGA Kenntnisse sollte man schon haben.

Es gab beim FPGA Kurs schon ein entprechendes Beispiel (Teil 6,7)
8051 Prozessor mit VGA-Textausgabe (Auflösung 80x30) und PS/2 Tastatur.
Siehe http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=27&art=5550958
Dies kannst Du als Vorlage benutzen.
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Postby Guest » Thu May 31, 2007 12:00 am

Hallo voggeneder,
vielen Dank für deine Antwort. Soweit ich es verstanden habe, sind VHDL, Verilog so ähnlichen Programmiersprachen wie Pascal bzw. Visual Basic. Oder? Dann wäre es für mich nämlich nicht so schwierig, da ich mich in VB bereits auskenne.
Guest
 

Postby Guest » Thu May 31, 2007 12:00 am

Original von as.net vom 22.03.2007 09:47:08
Hallo voggeneder,
vielen Dank für deine Antwort. Soweit ich es verstanden habe, sind VHDL, Verilog so ähnlichen Programmiersprachen wie Pascal bzw. Visual Basic. Oder? Dann wäre es für mich nämlich nicht so schwierig, da ich mich in VB bereits auskenne.


Das ist aber ganz schön teuer, 400,- für die FPGA-Experimentierplatine!
Guest
 

Postby avg » Thu May 31, 2007 12:00 am

Hallo,

ja, VHDL ist Pascal sehr ähnlich und Verilog hat zu C grosse Ähnlichkeit.
Aber das Problem ist sicher nicht die Sprache selber sondern die Hardware. Du kannst ein VHDL oder Verilog Programm nicht so schreiben wie ein Computerprogramm, da bei einem FPGA alles gleichzeitig geschieht und nicht sequentiell wie z.b. bei einem C-Programm.
Umsonst dauert es nicht einige Semester beim Uni-Studium bis man den Schaltungsentwurf mittels VHDL beherrscht.
Ich würde Dir empfehlen mal mit einigen einfachen Beispielen anzufangen (mit z.b. den ersten paar Teilen des FPGA Kurses).
Für einen Online-Einsteigerkurs siehe z.B.
Siehe auch http://www.nt-nv.fh-koeln.de/Labor/VhdlEasy/inhalt.html

MfG.
Andreas
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Postby alex008 » Fri Mar 21, 2008 12:00 am

VGA heißt nicht anderes als Video Graphic Array was es auch definitiv ist. Man benötigt dazu minimal einen dual ported Ram bei dem das Lesen und Schreiben unterschiedlicher Adressen gleichzeitig unabhängig geschieht.
Auf der Leseseite sitzt ein Zähler für die X-Achse und einer für die Y-Achse. Diese Zähler laufen immer und werden gleichzeitig auch für den Frontproche, Sync, und Backporch verwendet. Die Internetseite für die genormte Werte ist:

http://info.electronicwerkstatt.de/bereiche/monitortechnik/vga/Standard-Timing/

Während Frontporch, Sync und Backporch wird das Monitornuzsignal unterdrückt. Danach kommt die Ausgabe der sichtbaren Spalte bzw. Zeile (Daten vom Ram liegen direkt an den Ausgangwiderständen an).
Während der Sync Zeit setzt man noch den V-Sync bzw. den H-Sync Ausgang, Fertig!

http://www.epanorama.net/documents/pc/vga_timing.html
beschreibt das gleiche ausführlicher!

Auf der Schreibseite des dual ported Rams würde ich einen ordinären Adress-Datenbuss für einen Microcontroller empfehlen. => Sehr einfaches Design im FPGA, Darstellung von Bildern möglich, ...

Die Schwierigkeit liegt also nicht am VGA selbst, sondern in den grunsätzlichen Eigenschaften von synchronen Hardware Schaltungen. Korrekte Daten ohne Setup- oder Hold-Zeit Verletzungen vom Mircrocontroller bekommen, keine Rückgekoppelten Signale ohne Zwischenregister, erreichte Maximalfrequenz des Designs, ...

Nur den VHDL Syntax zu kennen reicht da nicht, man sollte auch in der Lage sein, das ganze Design im Kopf sich als Hardware mit Flipflops, Addierer, logische Gatter ... vorstellen oder "synthetisieren" zu können.
alex008
 
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Postby glenn » Wed Jan 06, 2010 12:00 am

Hallo,

Such die FPGA-Modul Experimentierplatine
Art.Nr. 040477-91, 050370-91

von EleKtor 2006

wüde mich freuen wenn sich jemand meldet
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