Wo gibt's Hard- und Software und weitere Infos?

Postby jennic » Wed May 30, 2007 12:00 am

Wo gibt es den R8C/13?
Bei Glyn gibt es zurzeit das Angebot: 15 Stück R8C/13 für 30 €.
Den R8C/15 und jetzt neu auch den R8C/13 gibt es bei AK MODUL-BUS. Die Firma liefert auch in kleinen Mengen an Privatpersonen. http://www.elexs.de/mikros/r8c13.htm
Burkhard


R8C und M16C Links
Hier ein paar Links zu "Circuit Cellar" einer US Publikation die dieses Jahr einen Design Contest zur M16C Reihe veranstaltet hat.
Ist leider nur in Englisch und die meisten Lösungen beziehen sich auf die größeren Prozessoren, auch sind es meist umfangreiche Projekte.
Aber vielleicht kann sich der Eine oder Andere ja sinnvollen Code, Anregungen oder Inspiration holen.

Preisträgerprojekte:
http://www.circuitcellar.com/renesas2005m16c/

Andere:
http://www.circuitcellar.com/renesas2005m16c/winners/DE/DE.htm

Preisgekrönte R8C-Projekte:
The SmartProbe—A Moisture/Temperature Alarm:
http://www.circuitcellar.com/renesas2005m16c/winners/1566.htm

Colors Detector with Real Human Voice Pronouncing:
http://www.circuitcellar.com/renesas2005m16c/winners/DE/1615.htm

Automatic Volume Control System:
http://www.circuitcellar.com/renesas2005m16c/winners/DE/1757.htm

SALT—A Simple Altimeter:
http://www.circuitcellar.com/renesas2005m16c/winners/DE/1771.htm

Lighthouse Model Controller:
http://www.circuitcellar.com/renesas2005m16c/winners/DE/1764.htm

M16C-User
jennic
 
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Postby rolfta » Wed May 30, 2007 12:00 am

Mir fällt auf, daß die Preise für das Board extrem schnell ansteigen:
Board im Elektorheft 6,25 €
Angebot auf der Glyn-Seite 10 € + Versand
AK-Modul-Bus will schon 12 € + Versand
und bei Ebay geht es auch ab 10 € + Versand los.
Kann mal jemand angeben, was das Board tatsächlich wert ist
oder sein dürfte ?

Zum Experimentieren ist ein Board ganz schön,
wenn man aber eigene Ideen umsetzen will, wird es
doch etwas teuer.

Da arbeite ich lieber mit PIC, denn das was bisher an
Programmen vorgestellt wurde, kann ein einfacher PIC16f84 auch.

Rolf


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Postby burkhard kainka » Wed May 30, 2007 12:00 am

Hallo Rolf,
Die Preise sind so nicht vergleichbar. Das Elektor-Heft kostet immer 6,25 €, das Board war also völlig umsonst, nämlich ein Geschenk von Glyn. Glyn hat dann eine begrenzte Sonderaktion eingerichtet, wo man drei Boards für 30 € bekommen kann. Die Firma ist aber mehr auf Großkunden eingestellt. Deshalb soll jetzt AK MODUL-BUS die Privatkunden bedienen. Man kann da jetzt Einzelstücke bestellen und z.B. per Vorkasse bezahlen, was ja etwas billiger ist als Nachnahme.
Was eine Platine wert ist, kann man niemals unabhängig von den Stückzahlen entscheiden. Aber kennst du irgendeine professionell vertriebene µC-Platine unter 10 €? Nur als Bastler kann man es billiger machen, weil man keine Arbeitskosten berechnen muss. Du könntest es vielleicht für 5 € schaffen. Ich nehme in solchen Fällen immer Punktrasterplatinen und Fädeldraht, damit hätte ich das Teil in einer Stunde zusammen.
Burkhard
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Postby Guest » Wed May 30, 2007 12:00 am

Hallo Zusammen!

Nachdem hier sich ja wohl viele Bastler treffen und auch ein wenig Arbeitsleistung selbst einbringen könnten bin ich am überlegen, ob ich nicht ein kleines pinkompatibles Platinchen layoute welche von jedem selbst bestückt werden kann. Hat jemand Interesse daran - auch ich finde 8 € (10,- € abzgl. Controllerpreis) für die paar Teile einfach zuviel.
Zum Layout: Wären Euch bei den peripheren Bauteilen SMD oder konventionelle Bauteile lieber? Mir wären die konventionellen lieber, weil die für mich einfacher zu handhaben sind - aber da würde ich mich mehr an Euch orientieren.

VG Robert
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Postby daja » Wed May 30, 2007 12:00 am

Hallo,

Hier
http://www.elk-tronic.de/Products/Adapter/SolderAdapter/SolderAdapter.htm
gibt es Adapterplatinen, nach Rückfrage +4,59€ Porto/Versand
und sogar Rabatt.Habe schon bestellt.
Gruß daja
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Postby rabe » Wed May 30, 2007 12:00 am

Hallo,
ich habe mir auch Gedanken über den Preis gemacht.
Der Controller ist für 2 € ein Witz.
Die Platine scheint auf den ersten Blick mit 8 Euro teuer
zu sein.
Für die ersten Versuche möchte ich so wenig wie möglich investieren, es könnte ja sein der ich den Baustein nicht verwenden kann oder mit der Programmierung nicht klar komme.
Hier hat die ELEKTOR mit dem R8C und der Software, bei mir, einen Volltreffer gelandet.
Die Zeit die ich beim Aufbau für weitere Schaltungen spare sind mir die 8 Euro wert.
Vielleicht wird jetzt durch höhere Stückzahlen der Preis für die Platine sinken.
Im Vergleich zu anderen µP-Schaltungen ist der R8C und die Platine günstig.

Gruß
RaBe
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Postby Guest » Wed May 30, 2007 12:00 am

Also ich kann nicht ganz nachvollziehen warum die Platine als zu teuer empfunden wird. Wer sich jemals mit Elektronikfertigung befasst hat, wird wissen wie sehr der Stückpries von der Menge abhängt. Ich Löte alles selbst wenn die Stückzahlen unter ca. 100, das ist schweineteuer für den Kunden, aber immer noch billiger als eine Fertigung.
Darüber wirds aber nochmal teurer weil Fertigung unter ca. 1k immense Fixkosten beinhaltet, solche Mengen kann man aber rein zeitlich nicht mehr von Hand machen. Ab 10k fängts dann langsam an günstig zu werden. Trotzdem sind bis dahin Fixkosten aufgelaufen und müssen auf die Menge umgelegt werden.

Dazu kommt das Absatzrisiko, man weiss ja gar nicht ob man alle gefertigten Teile überhaupt verkaufen kann, wenn man zu knapp kalkuliert und die Hälfte der Teile liegen bleiben macht man Verlust.

Wenn jetzt die Teile auch noch einzeln eingetütet und versendet werden müssen hat man nochmal einen nicht unerheblichen Handling-Aufwand pro Teil.

Also ohne die gefertigte Menge zu kennen würde ich nicht von "zu teuer" sprechen.

Anfangs hab ich mich noch gewundert warum dem Board nicht gleich ein Pegelwandler spendiert wurde. Mal abgesehen vom geringen verbleibenden Platz, die 0,5-1€ hätten wahscheinlich noch mehr Preiskritiker auf den Plan gerufen.

Ich kann nur jedem raten, dem die Platine zu teuer ist, sich selbst eine Platine für seinen Zweck zu entwerfen oder auf die hier genannten Alternativen zurückzugreifen.
Wenn man dann seine eigene Zeit mit 0€ ansetzt kommt man natürlich billiger weg.
Abgesehen davon: SMD-Löten ist nicht wirklich schwer, zumindest noch nicht bei 0,8mmm Pitch.

Eins sollte man aber bedenken: Wenn sich jemand bereit erklärt Leerplatinen fertigen zu lassen und zu verteilen, sollten sich die Interessierten bei ihm melden und am besten vorbestellen, nur wenn man die Stückzahl abschätzen kann wird man vernünftig kalkulieren und günstig bleiben können.
Guest
 

Postby heinrici » Wed May 30, 2007 12:00 am

Egel wie auch immer,
glücklich werden die sein, die dieses Board aus der Elektor geklaut haben.
Ich habe nur Elektor,s ohne Board gefunden.
Preis hin Preis her, eine Lösung ist bisher scheinbar nicht gefunden worden. Vielleicht lernt man daraus für die nächsten Projekte. (z.B. mit einem Gutschein in der Elektor und Rückporto in Briefmarken zum Versand ? )
heinrici
 
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Postby rabe » Wed May 30, 2007 12:00 am

Hallo,
zum Thema "Weiter Info´s" !
Ich habe jahrelang kaum Zeit gehabt etwas zu basteln oder zu Programmieren, somit sind meine C-Kennnisse gleich NULL.
Um nicht immer den µC zu Testzweck zu Programmieren habe ich im Internet einen KOSTENLOSEN C++ Kompiler gesucht und gefunden.
Bloodshed C++ heißt das Teil und kann viel mehr als für die Progammierung des R8C notwendig ist. Die HILFE ist leider in Englisch, aber unter "http://docs.sfz-bw.de/unterricht/informatik/CPP-Theorie.pdf" habe ich eine Beschreibung gefunden mit der man zumindest einen Anfang machen kann.
Der Kompiler arbeitet unter Windows in einer annehmbaren IDE-Umgebung. Läßt man die ganzen Zusätze für die Windows-Programmierung links liegen und testet mit Standardbefehlen im Consolen-Fenster kann man alle Grundlegenden Befehle für den R8C einfach testen ohne den Baustein immer wieder flashen zu müssen.

Gruß
RaBe
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Postby burkhard kainka » Wed May 30, 2007 12:00 am

Jetzt wurden die Eagle-Dateien der Platine von der Firma Glyn für den nicht-kommerziellen Gebrauch frei gegeben. Die Dateien befinden sich im Archiv R8C13_glyn_elektor.zip unter den ladbaren Dateien auf der Service-Seite. Ich denke, das ist eine gute Lösung für Leute, die sich ihre Platine selbst ätzen wollen oder für Schulen und Unis, wo mehrere gebraucht werden.
Natürlich ist der Gebrauch der Dateien ganz ohne Anspruch auf Support. Das wär ja auch nicht nett, wann einer seine Platine selbst baut und sich dann beschwert, dass es nicht klappt.
Man kann die Dateien natürlich auch zum Ausgangspunkt für eine eigene Lösung machen, also z.B. gleich mit Max232 und Punktrasterfeld oder andere schöne Sachen.
http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=115
burkhard kainka
 
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