Bausatz "Ringleuchte mit LEDs" - Elektor Heft 1-2-/2013

Nicht fluchen – Hilfe suchen

Postby sprotte24 » Tue Jul 02, 2013 12:00 am

Hallo,

gerade habe ich meinen Bausatz "LED-Ringleuchte" fertig gelötet (siehe Foto im Anhang).
Leider funktioniert die Schaltung bislang nur teilweise.
Ich habe die Ringleuchte zunächst an ein Labornetzgerät angeschlossen und dieses auf 5,0 V eingestellt.
Nachdem sich herausstellte, dass kein Kurzschluss vorliegt, habe ich die Strombegrenzung zunächst auf 1 A eingestellt.
Die Schaltung zeigt sich aber zunächst mit 0,00 A ausgeschaltet.
Nachdem das Drücken des PWR-Tasters keine Reaktion zeigte, habe schaltete sich das LED-Licht nach wahlloser Betätigung verschiedener Taster plötzlich ein. Dies ließ sich auch wiederholen.

Alle LEDs leuchteten dann gleichmäßig und hell.
Schon mal ein Erfolg, der doch zeigt, dass alle LEDs und auch der Aufwärtswandler klaglos funktionieren.

Leider aber erfolgt die Reaktion auf Tastendrücke nicht wie erhofft, die LEDs leuchten stets mit konstanter Helligkeit.

Der Fehler wird daher offensichtlich in der Region PIC-Controller zu suchen sein.

Übrigens zeigt die Stromaufnahme bei erleuchteten LEDs stets 0,250A bei 5,0 V. Gibt dies einen Hinweis, ob der PIC-Controller aktiv ist?

Falls der PIC12F683 etwa defekt sein sollte: wie komme ich an Ersatz?

Über Hinweise und Erfahrungen anderer User, die diesen Bausatz bestellt hatten, würde ich mich freuen.

Gruß
Dietrich
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LED-Ringleuchte.jpg
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Postby thomas scherer » Tue Jul 02, 2013 12:00 am

Zunächst: 0,25A an 5V scheint mir viel zu wenig. Die LEDs sollten ja mit 0,25A betrieben werden. Bei rund 20V ergäbe das 5W. Das macht schon mindestens 1A an 5V Stromaufnahme. Rechnet man den Wirkungsgrad des Wandler hinzu, würde ich eher von mindestnes 1,2A ausgehen.
Von daher scheint wirklich was nicht zu stimmen.
Was genau kann ich aber so nicht sagen.
Man müsste sich die Firmeware ansehen und dann die Spannung an GP4 oszillografieren, ob da alles so passiert, wie es soll.
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Postby sprotte24 » Tue Jul 02, 2013 12:00 am

Thomas SchererZunächst: 0,25A an 5V scheint mir viel zu wenig.

Dazu müsste mir bekannt sein, in welchen Helligkeitszustand die Schaltung nach dem Einschalten gehen soll.
Ich würde da eher nicht von voller Leistung ausgehen, oder?
Man müsste sich die Firmeware ansehen und dann die Spannung an GP4 oszillografieren, ob da alles so passiert, wie es soll.

Ja. Wie ich gerade sehe, stellt ja lobenswerterweise Elektor für dieses Projekt den Quellcode zur Verfügung.
Dies sollte auch die Neuprogrammierung eines Ersatz-PIC ermöglichen, sollte sich dieser als defekt herausstellen.
Zuvor werde ich mir mal die Signale mit einem Oszilloskop anschauen.
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Postby eltrofox » Tue Jul 02, 2013 12:00 am

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Zuvor werde ich mir mal die Signale mit einem Oszilloskop anschauen.


In diesem Zusammenhang ist es ratsam auch gleich mit zu überprüfen ob an Pin 1 und 8 des PIC sowie an Pin 5 und 2 des Wandlers die Betriebsspannung korrekt anliegt.
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Postby klaus boda » Tue Jul 02, 2013 12:00 am

Hallo,

habe gerade nachgesehen ob es eine Korrektur gibt. - Negativ.
Aber bei den Bauteilen steht, dass R6 und R7 nicht eingesetzt werden. Weicht das evtl. vom Heft ab? Wenn, dann ist die Online - Stückliste gültig.

http://www.elektor.de/jahrgang/2013/januar-047-februar/led-ringleuchte.2389346.lynkx

LG Klaus
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Postby sprotte24 » Tue Jul 02, 2013 12:00 am

Habe gerade mal die Schaltung auf offensichtliche Kurzschlüsse hin untersucht.
Keine Kurzschlüsse zwischen benachbarten Pins.
An der Leitung von PIC Pin3 GP4 nach MIC Pin4 DC messe ich eine Spannung von 2,5 V.
Dies deutet auch ein symmetrisches Rechtecksignal mit einem Pegel von 5 V hin.
Der Frequenzbereich des Multimeters zeigt eine Frequenz um 1,3x MHz. Auch das dürfte passen?

Aber es gab eine einzige Merkwürdigkeit:
An PIC Pin2 GP5 Sollte der Schalter Up in Ruhestellung 5 V über den Pullup-Widerstand R4 10k zeigen.
Der Widerstand beträgt auch korrekt 10 kOhm.
Die Frequenzmessung zeigt aber 2,5 V und eine Frequenz von ca. 1,2 MHz an PIC Pin2 an.
Das passt doch überhaupt nicht.
Da diese Frequenz nicht mit derjenigen am Ausgang PIC Pin2 übereinstimmt, liegt auch keine Verbindung vor.

Kann es sein, dass der Pin2 des PIC falsch programmiert wurde, so dass er einen Ausgang für einen internen Takt bildet statt einen Eingang für den Schalter Up?
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Postby eltrofox » Tue Jul 02, 2013 12:00 am



Öhm, mal ne ganz blöde Frage, ist der PIC bei Auslieferung überhaupt programmiert worden? Beim Bausatz steht doch nur mit allen Bauteilen.
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Postby sprotte24 » Tue Jul 02, 2013 12:00 am

Nette Idee.
Zum einen sollte ein unprogrammierter PIC wohl keinerlei Aktivitäten zeigen, außerdem sehe ich den Weißen Farbklecks auf dem Chip als Indiz.
Und schließlich wäre es ja fatal, wenn der Anwender sich erstmal einen PIC-Programmiere bauen oder kaufen muss, ehe er den Bausatz selbst komplettieren kann.

Übrigens:
Ich finde im Atikel zum Projekt auf Seite 57 den Satz:
"Verteilt über vier LED-Ketten ergibt dies ungefähr 42 mA pro
Kette, ein Wert weit unterhalb des Limits."
Wo wir doch konkret 6 Ketten mit je 6 LEDs einsetzen.
Hat da jemand "drag and drop" benutzt?
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Postby thomas scherer » Wed Jul 03, 2013 12:00 am

Ja klar sind es 6 Ketten, daher ja der Gesamtstrom von 250mA. War wohl ein Tippfehler, der überlesen wurde.
Ich hab mir jetzt den Artikel nochmals durchgelesen.
Demnach ist ein Start mit ß,25A an 5V wohl richtig, da halbe Helligkeit.
Demnach funktioniert der Controller also, wie er soll und ist richtig programmiert, sonst hätte er die Helligkeit so nicht einstellen können.
Wenn nun am Tastereingang von U2 tatsächlich 1,2MHz anliegen mit vollem 5V-Pegel und nicht als kleine Ströung mit eein paar zig mV, was der Taktfrequenz von U1 entspricht, dann stimmt da was nicht.
Vielleicht doch wo ein Kurzschluss?
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Postby sprotte24 » Thu Jul 04, 2013 12:00 am

Hier die angekündigten Oszillogramme am PIC Pin2 und PIC Pin3.
An Pin2 sollte eigentlich bei nicht gedrückten Taster "Up" wegen des Pullup-Widerstandes R4 eine konstante Spannung von 5V erwartet werden.

Gruß
Dietrich

PS:
Ich habe die Masse des Oszilloskops direkt zwischen Oszilloskop GND und Labornetzteil angeschlossen, nicht am Tastkopf direkt.
Überschwinger dürften darin begründet sein.
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PIC-Pin2.JPG
PIC-Pin3.JPG
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